„Eine klare Meinung ist viel wert – solange man sich die Offenheit für neue Ideen bewahrt.“

Lebensqualität verbessern & Ortsentwicklung voranbringen

„Die Stadt Wörth ist nicht schön, aber praktisch“ – dieser Satz aus einem Gespräch mit einem Bürger hat sich mir besonders eingeprägt. Ich will dafür arbeiten, dass die Stadt Wörth und ihre Ortsteile nicht nur praktisch sind, sondern auch ein Zuhause, in dem man wirkliche Ruhe finden und neue Kraft schöpfen kann. Eine Stadt mit hoher Lebensqualität, in der sich auch unsere Kinder und Enkel noch wohlfühlen werden. Hier ist schon einiges geschafft - es gibt aber auch noch viel zu tun.

  • Lärmschutz schaffen: Lärm macht krank, er zehrt an den Nerven und er beeinträchtigt die Lebensqualität. Wo immer möglich, müssen der Bund und das Land in die Pflicht genommen werden, Lärmschutzmaßnahmen zu finanzieren. Wo das nicht geht, müssen wir uns selbst helfen. „Wenn wir an Ort A tätig werden, müssten wir auch an Ort B tätig werden. Beides können wir uns nicht leisten, ohne uns zu verschulden“ - diese Ausrede lasse ich nicht gelten. Die Konsequenz aus dieser Schein-Logik ist der Stillstand: An keiner Stelle würde der Lärmschutz verbessert, alles bliebe wie es ist. Aus einer seriösen Untersuchung der Lärmbelastungen können wir eine klare Reihenfolge erstellen und konsequent abarbeiten. So schnell es die Kassenlage zulässt. Vorläufig können Geschwindigkeitsbegrenzungen etwas Linderung verschaffen – Lärmschutz und Luftreinhaltung sind gute Argumente.
    • Aktueller Stand: Eine Studie zur Untersuchung der Lärmbelastung wurde im Frühjahr 2017 beauftragt. Darauf basierend soll dann ein Aktionsplan gegen Lärm entwickelt werden.
  • Ortsbild attraktiv gestalten: Unsere Nachbarn im Elsass und in den Verbandsgemeinden rund um die Stadt Wörth machen es uns vor: Anwohner und Durchreisende freuen sich gleichermaßen an den herausgeputzten „Ville fleurie“, in denen man sich wohlfühlt und in die man gerne wieder kommt. Unsere Ortsteile können mehr sein als ein praktischer Ort zum Arbeiten und Schlafen – ein Ort zum Wohlfühlen und Leben, mit attraktivem und gepflegtem Straßenbild. Das kommt auch unseren Gewerbetreibenden und der Gastronomie zugute.
    • Aktueller Stand: Für die Innenentwicklung in Maximiliansau haben Ortsvorsteher Jochen Schaaf und ich ein Impulspapier entwickelt. Dieses finden Sie unter: http://www.spd-woerth-rhein.de/meldungen/neuer-impuls-fuer-verkehr-und-strassensanierung-in-maximiliansau/
    • Bezüglich der Aufwertung des Altorts Wörth siehe unten!
    • Die Entwicklung des Dorschbergs ist mir ein wichtiges Anliegen. Um auf dem Dorschberg ein nachhaltig zukunftsfähiges Zentrum entstehen zu lassen, habe ich vorgeschlagen, die Sportflächen zu verlagern. Unser Ziel sollte es sein, den Dorschberg als lebendige Stadtmitte zu entwickeln, Wohnangebote für alle Altersgruppen anzubieten, insbesondere auch für Senioren und junge Familien. Die Entwicklung des Dorschbergs ist für mich eine der zentralen Aufgaben der nächsten Jahre, und ich baue darauf, dass alle Parteien im Stadtrat die dafür erforderliche Verlagerung der Sportstätten mittragen!
  • Altort Wörth grundlegend sanieren: Der Wörther Altort ist dringend sanierungsbedürftig. Wir sollten die Chance nutzen, ein Gesamtkonzept unter Einbeziehung der Bürger zu entwickeln. Dazu müssen wir erst einmal die Grundlagen erarbeiten: Was wollen wir, was wollen wir nicht? Welche Optionen gibt es? Und vor der Beauftragung von Planungsbüros sollten wir uns gemeinsam auf Leitlinien einigen – damit die Wünsche und Ideen der Bürgerinnen und Bürger in die Planungen eingehen können. Was ich nicht will: Dass den Bürgerinnen und Bürgern ein fix und fertiger Entwurf präsentiert wird, der nur noch von den Gremien abgenickt werden soll.
    • Aktueller Stand: Der Arbeitskreis Altort-Rahmenplan arbeitet an den einzelnen Themen. Auf dem Weihnachtsmarkt haben zahlreiche Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit genutzt, sich über das Projekt zu informieren. Eine Anwohnerversammlung zum Thema "Sanierung Heilbach" hat stattgefunden. Mit dem Ministerium des Inneren und für Sport wurde bereits ein vielversprechendes Gespräch über eine Förderung der Altort-Sanierung geführt. In den nächsten Monaten wird insbesondere die Frage der Landesstraßen zu klären sein. Ab dem 1. Juli 2017 erproben wir eine Einbahnstraßenregelung, wie sie schon seit Jahrzehnten diskutiert wird. Ich bin gespannt auf Ihre Rückmeldungen und Erfahrungen und ich würde mich freuen, wenn Sie unsere Gastronomen unterstützen würden, die den neu-gewonnenen Platz für eine attraktive Außenbestuhlung nutzen wollen! Es geht voran!
  • Maximiliansau gestalten: Wir haben großartige Chancen, das Ortsbild Maximiliansaus noch in weiteren Bereichen ansprechend zu gestalten: Sanierung der Eisenbahnstraße, Gestaltung des brachliegenden „Kappelmann“-Geländes neben der Tulla-Halle und Aufwertung der „Kehle“ sind wichtige Projekte. Nicht die erstbeste Lösung, sondern ein klares, langfristig angelegtes Konzept zur Ortsentwicklung muss aus meiner Sicht unsere Richtschnur sein.
    • Aktueller Stand: Für die Innenentwicklung in Maximiliansau haben Ortsvorsteher Jochen Schaaf und ich ein Impulspapier entwickelt. Dieses finden Sie unter: http://www.spd-woerth-rhein.de/meldungen/neuer-impuls-fuer-verkehr-und-strassensanierung-in-maximiliansau/ Derzeit arbeiten wir an der Sanierung der Eisenbahnstraße und der Cany-Barville-Straße. Mir wäre dabei wichtig, dass Fußgänger und Radfahrer mehr Raum und mehr Sicherheit erhalten.
  • Nahversorgung in Büchelberg und Schaidt sichern: Die Attraktivität unserer Ortsteile hängt davon ab, ob es uns gelingt, dauerhaft die grundlegenden Angebote aufrecht zu erhalten. Gemeinsam mit den Gewerbevereinen müssen wir Konzepte für ein Stadtmarketing entwickeln, damit Kundenbüros, Arztpraxen und Geschäfte nicht schließen müssen oder verlagert werden. Gerade für die Attraktivität der kleineren Ortsteile Schaidt und Büchelberg als Wohnorte sind beispielsweise Bäckereien mit kleinem Lebensmittelgeschäft wichtig.
    • Aktueller Stand: Derzeit laufen die Bemühungen, die Grundschule Büchelberg zu erhalten. Leider hat die Post ihre Filiale in Schaidt geschlossen - da heißt es dranbleiben, denn ab 2.000 Einwohnern muss die Post gesetzlich eine Filiale betreiben. Es fehlen nicht mehr viele Einwohner! Es ist gelungen, eine Förderung über 470.000 EUR beim Land zu beantragen um ein integriertes Stadtentwicklungskonzept für die Stadt Wörth am Rhein zu erstellen. Am 23.06.2017 fiel der Startschuss für die Arbeiten daran!
  • Sportstätten entwickeln: Zur Lebensqualität gehört für mich, dass die Stadt ihren Bürgern attraktive Sportstätten bietet. Dazu müssen wir die vorhandenen Hallen in Stand halten. Millionenteure Sanierungen, bei denen stets unbekannte Risiken lauern, sehe ich kritisch. Neben dem Angebot städtischer Hallen ist auch ein ganzjähriges Schwimm- und Badeangebot wichtig.
    • Aktueller Stand: Eine Studie zur Untersuchung der Sanierbarkeit der Bienwaldhalle ist beauftragt. Gemeinsam mit den Vereinen und den städtischen Gremien will ich darüber nachdenken, ob eine Verlagerung der Sportstätten auf das Schauffele-Gelände Sinn macht um dem Zentrum von Wörth auf dem Dorschberg eine Entwicklungsmöglichkeit zu geben oder ob eine Sanierung wirtschaftlich möglich ist.

 Ärmel hoch! Gemeinsam für unsere Stadt Wörth und attraktive Ortsteile!