„Eine klare Meinung ist viel wert – solange man sich die Offenheit für neue Ideen bewahrt.“

Zusammenleben der Generationen gestalten

Jede Generation hat unterschiedliche Anforderungen an eine Kommune. Wir müssen auf die Bedürfnisse der Menschen eingehen.

  • Spielplätze in Erlebnisräume verwandeln: Spielplätze für kleinere und größere Kinder geben dem gesunden Bewegungsdrang Raum zur Entfaltung – wir sollten sie gut ausstatten und attraktiv halten. Den Bürgerpark können wir zum Erlebnisraum aufwerten, auch durch Sanierung des Kiosks und der Minigolf-Anlage. Mir ist es wichtig, dem Jugendtreff Maximiliansau eine Perspektive auf dem Sauer-Gelände zu geben und das Mehrgenerationenhaus Wörth zu stärken – mit einem Angebot auch für ältere Jugendliche und junge Erwachsene aus allen Bevölkerungsgruppen.
    • Aktueller Stand: Aufgrund der schwierigen Haushaltslage sah es im ersten Halbjahr 2017 so aus, als würden wir nicht in ausreichendem Maße finanzielle Mittel haben um den Bürgerpark sanieren zu können. Inszwischen sieht es wieder deutlich besser aus und wir werden diese Maßnahme im zweiten Halbjahr angehen.

 

  • Kinder und Jugendliche einbeziehen: Nur wer versteht, welche Aufgaben eine Kommune, ein Land oder der Staat haben, ist bereit, bei Wahlen und Abstimmungen oder durch eigenes Engagement mitzuwirken und Verantwortung zu übernehmen. Sehr gerne werde ich die Abschlussklassen aller Schulen in das Rathaus einladen und bei Besuchen in den Schulen versuchen, Stadtpolitik so interessant und spannend zu vermitteln, wie sie tatsächlich ist. Mein persönlicher Wunsch wäre es, so viele Kinder und Jugendliche zu begeistern, dass ein lebendiger Jugendstadtrat unsere kommunale Demokratie begleitet.
    • Aktueller Stand: Sehr häufig besuchen mich Kinder und Jugendlich im Rathaus - und sie stellen mit großem Interesse Fragen zur Stadt, zur Verwaltung, zum Leben in den Ortsbezirken und zum Amt des Bürgermeisters. Ich genieße diese Termine und bin fest davon überzeugt, dass jede Minute Zeit, die wir in die demokratische Erziehung unserer Kinder und Jugendlichen stecken sich auf lange Sicht für unsere Gesellschaft, für offenen und toleranten Umgang miteinander und für Engagement für die Mitmenschen auszahlt!

 

  • Kinderbetreuung ausbauen: Viele Mütter und Väter fühlen sich im Spagat zwischen Familie und Beruf zerrissen: Die Familie ist für die meisten Menschen das allerhöchste Gut, aber auch berufliche Tätigkeit ist ihnen wichtig. Ich möchte Eltern mit guten Ganztagsschulen oder Hortgruppen sowie ausreichenden Betreuungszeiten (auch mit „Spätgruppen“) unterstützen.
    • Aktueller Stand: Bereits nach wenigen Tagen im Amt habe ich die Eilentscheidung getroffen, den Kindergarten in den Volgerwiesen nicht nur mit drei Gruppen, sondern mit 6 Gruppen zu bauen. Darüber hinaus werden wir erhebliche weitere Bemühungen unternehmen müssen, um eine angemessene Betreuung der Kinder unter zwei Jahren sicher zu stellen. Mein Ziel ist es, dass alle Eltern die Betreuung erhalten, die sich für ihr persönliches Familienmodell benötigen. Es ist für mich auch eine Frage der Gerechtigkeit - denn die Folgen mangelnder Kinderbetreuungsmöglichkeiten haben allzu oft allein die Frauen zu tragen.
  • Barrierefreiheit schaffen: Ältere Menschen und Menschen mit eingeschränkter Mobilität wollen am sozialen Leben teilnehmen. Als Vater kleiner Kinder erlebe ich täglich, wie umständlich es ist, bei zu schmalen oder zugeparkten Bürgersteigen mit dem Kinderwagen zurecht zu kommen – und um wie vieles schwerer haben es da Personen, die auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind! Es sollte selbstverständlich sein, dass die Zugänge zu öffentlichen Gebäuden und Gastronomiebetrieben barrierefrei sind und auch die Toilettenanlagen ohne Hindernisse zugänglich sind. Hier gibt es viel zu tun.
    • Aktueller Stand: Der neu eingerichtete Seniorenbeirat wird hier wichtige Impulse liefern. Ich freue mich sehr, dass wir mit den geplanten Baumaßnahmen am Da Vinci einen weiteren Schritt in Richtung Barrierefreiheit unternehmen können! Auch bei der Sanierung der Innenlage von Maximiliansau und beim Altort-Rahmenplan wird Barrierefreiheit groß geschrieben.

 

  • Selbständigkeit im Alter sichern: Die Wiedereinführung der Gemeindeschwester als Modellversuch durch die Landesregierung ist ein wichtiger Schritt, um älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern ein selbstbestimmtes Leben im eigenen Zuhause zu ermöglichen und Heimunterbringung zu vermeiden. Mein Ziel ist es, dass auch in der Stadt Wörth wieder Gemeindeschwestern unsere älteren Mitbürger unterstützen.
    • Aktueller Stand: Da bin ich noch nicht dazu gekommen! :-)

 

  • Neue Wohnformen entwickeln: Wo noch Großfamilien zusammen wohnen, ist die gegenseitige Unterstützung selbstverständlich. Doch immer mehr Familien haben keine Großeltern in der Nähe und immer mehr ältere Menschen wohnen weit von ihren Kindern und Enkeln entfernt. Als Stadt sollten wir den Mut zu modernen Konzepten für ein gemeinsames Wohnen von Jung und Alt finden.
    • Aktueller Stand: Die Entwicklung von senioren- und familiengerechten Wohnangeboten hat für mich eine hohe Priorität. Das Kappelmanngelände in Maximiliansau, das ehemalige Sägereigelände in Schaidt, der Altort von Wörth und insbesondere das vorgeschlagene neue Zentrum auf dem Dorschberg (wo derzeit die Sportanlagen sind) müssen entsprechend geplant werden.

 

Ärmel hoch! Gemeinsam für unsere Stadt Wörth und attraktive Ortsteile!